CDU und CSU

Stillstand nützt nur Söder und nicht Laschet - Kommentar von Alois Kösters zur K-Frage 

Mittlerweile dürften sich die beiden Kandidaten von CDU und CSU nicht mehr viel zu sagen haben. Das ganze Wochenende sollen Markus Söder und Armin Laschet „intensive Gespräche“ geführt haben.

Von Alois Kösters

Dass dennoch am Sonntag kein weißer Rauch aufstieg, verhindert jetzt schon, dass eine Einigung zwischen diesen beiden Männern als einvernehmlich verkauft werden kann. Dabei zeigt sich, dass der Stillstand nach den Voten von Parteipräsidien und Vorständen beider Unionsparteien eher Söder nützte.

Von der Parteibasis geschoben meldeten sich immer mehr CDU-Stimmen auch aus dem Präsidium für den Bayern. Und der wartet ab. Dass  derweil die Führungsriege in der Schwesterpartei immer mehr an Autorität verliert, scheint den Franken nicht zu kümmern. Was aber, wenn am Ende das Wort von Parteigranden wie Wolfgang Schäuble, Volker Bouffier, Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz oder Monika Grütters  nichts mehr gilt?

Die große CDU-Kanzlerin hat sich bereits in die Büsche geschlagen.    Söder stünde als Kandidat ziemlich allein da.

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