Matthias Stoffregen zu Doppstadt: Das Ausland als Ausweg

Deutschland geht es wirtschaftlich gut, heißt es immer. Und mit Blick auf Krisen-Staaten wie Griechenland wirkt die Einschätzung glaubhaft. Doch tatsächlich ist es immer eine Frage, mit wem man sich vergleicht. Während die Bundesrepublik in diesem Jahr um knapp zwei Prozent wachsen wird, werden für Länder wie China und Indien mehr als sechs Prozent prognostiziert. Das weltweite Durchschnittswachstum wird bei vier Prozent liegen.

Wollen deutsche Unternehmen trotzdem ihre Geschäfte ausbauen, müssen sie also die Märkte im Ausland erschließen. Das Familienunternehmen Doppstadt in Calbe hat sich bereits internationalisiert, die Exportquote beträgt satte 75 Prozent. Viele andere Unternehmen in Sachsen-Anhalt haben da dringenden Nachholbedarf. Denn es zeichnet sich ab, dass sie sonst angesichts der schwachen Dynamik in Deutschland und des wirtschaftlichen Stillstands in Sachsen-Anhalt mit keinen großen Geschäften rechnen sollten.