Regierender Bürgermeister nach Krawallen: Berlin ist sicher

Berlin (dpa) - Trotz heftiger Krawalle der linksradikalen Szene am Wochenende in Berlin hält der Regierende Bürgermeister Michael Müller die Hauptstadt für sicher: Wir haben insgesamt keine unsichere Lage in unserer Stadt.

Es gebe keine Solidarität mit Gewalttätern. Diesen müsse entschlossen entgegengetreten werden, sagte der SPD-Politiker nach einem Gespräch mit Innensenator Frank Henkel (CDU).

Bei einer Demonstration von rund 3500 Menschen gegen die Teilräumung eines besetzten Hauses in der Rigaer Straße im Stadtteil Friedrichshain und die dortige Polizeipräsenz war am Samstag heftige Gewalt ausgebrochen. 123 Polizisten wurden bei den schweren Krawallen verletzt. Die Polizei sprach von der aggressivsten und gewalttätigsten Demonstration seit Jahren in der Hauptstadt.

Henkel meinte, es gebe keinen Grund, mit Linksautonomen zu reden. Ich wüsste auch nicht worüber. Die Polizei sei in der Rigaer Straße, weil ein Hauseigentümer sein Recht nicht habe durchsetzen können und angegriffen und bedroht worden sei. Die Unterstützung ist weiter notwendig. Senat und Polizei wollen Anwohner des umkämpften Hauses nun besser über die Situation informieren.

Anwohner der Rigaer Straße in Berlin protestieren mit Bengalischen Feuern. Mehr als 120 Polizisten waren am Wochenende bei den schweren Krlawallen verletzt worden.  Foto: Maurizio Gambarini
Anwohner der Rigaer Straße in Berlin protestieren mit Bengalischen Feuern. Mehr als 120 Polizisten waren am Wochenende bei den schweren Krlawallen verletzt worden. Foto: Maurizio Gambarini
dpa
Augebrannte Autos in einer Straße in Berlin. Seit Wochen gibt es in der Hauptstadt linksextreme Gewalttaten. Foto: Maurizio Gambarini
Augebrannte Autos in einer Straße in Berlin. Seit Wochen gibt es in der Hauptstadt linksextreme Gewalttaten. Foto: Maurizio Gambarini
dpa