Gasmangel in Deutschland

Althusmann: Fracking nur im Notfall

In der Energiekrise wird auch über Fracking debattiert. Das beträfe vor allen Niedersachsen. Doch dessen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) verweist lieber auf einen Kernkraft-Streckbetrieb.

Von Steffen Honig 04.08.2022, 20:00
Bernd Althusmann
Bernd Althusmann Foto: Henning Scheffen

Volksstimme: Fracking ist in Deutschland verboten. Doch in der Energiekrise gelten eigene Gesetze, siehe mögliche weitere Nutzung der Atomkraft entgegen dem Ausstiegsbeschluss. Sie haben sich gegen ein Fracking-Comeback ausgesprochen, warum? - Bernd Althusmann: Wenn wir in Deutschland über Fracking sprechen, dann meinen wir vor allem Niedersachsen, das sollte man wissen. Hier befinden sich nicht nur die großen Gaslagerstätten, die in den kommenden Jahren konventionell gefördert werden. Im norddeutschen Raum werden auch große Vorkommen etwa von sogenannten unkonventionellen Lagerstätten wie Tonstein oder Schiefergasvorkommen vermutet, die sich durch Fracking gewinnen ließen. Diese Methode ist aber nicht unumstritten, gesellschaftlich kaum akzeptiert und in unkonventionellen Lagerstätten bundesweit verboten. Vor allem aber würde sie uns kurzfristig in der gegenwärtigen Energiekrise kaum helfen. Die rechtlichen Anforderungen wie Genehmigungsverfahren oder Umweltverträglichkeitsprüfungen sind aufwändig und den Förderunternehmen fehlen schlicht die technischen und personellen Kapazitäten, um mal eben in einem substanziellen Ausmaß zu fracken.

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