Es soll Zeitgenossen geben, die beim Anblick von Zoll oder Polizei salopp gesagt die Hosen voll haben – im übertragenen Sinn. Ein 50-jährige Düsseldorfer indes, der am Flughafen seiner Heimatstadt einen Türkei-Flieger nehmen wollte, hatte die Hosen wirklich voll.

War es eine besondere Hüft-Breite oder ein ungelenker Gang, der die Beamten hat stutzig werden lassen? Wir wissen es nicht. Bekannt ist aber, dass der gestoppte Reisende die Hosen runterlassen musste – wörtlich. Denn was die meisten von uns nicht einmal auf dem Konto haben, hatte der 50-Jährige: im Schlüpfer. Laut Zoll und Bundespolizei waren dort 100.000 Euro „freischwebend gelagert“. Wie freies Schweben in der Unterhose funktioniert, haben die Behörden leider nicht mitgeteilt. Wohl aber, dass sie in den präparierten Schuhsohlen des Mannes weitere 250.000 Euro fanden.

Dessen Erklärung: Er habe das Geld von einem Bekannten erhalten - nur wisse er leider nicht mehr, wie der heißt. Sollten Sie zufällig der unbekannte Bekannte sein: Bitte melden Sie sich! Vielleicht bekommen Sie was zurück...