Seit Jahren dominiert der Norweger die Schachwelt. Dem Weltmeister Magnus Carlsen ist offenbar langweilig. Beim weltweit größten Fantasie-Fußballspiel auf dem Computer, der „Fantasy Premier League“, ist er nun auf dem vierten von knapp 7,2 Millionen Plätzen. Das interaktive Spiel basiert auf der ersten englischen Liga. Dort erstellt jeder „Manager“ sein eigenes Team mit Spielern der verschiedenen Mannschaften.

Raubeine liegen vorne

Ähnlich wie im Schachspiel müssen die selbsternannten Fußballexperten Personal- und Aufstellungsrochaden überdenken. Je besser sich der Fußballer in der Realität anstellt, desto mehr Punkte gibt es im virtuellen Spiel. Ebenso akribisch wie auf dem Schachbrett analysiert Carlsen jeden seiner Spieler. Jedoch liegen drei weitere Mitstreiter vor Carlsen. Einer davon ist Nick Tanner, Ex-Profi vom FC Liverpool. Im Moment noch besiegen also alte englische Raubeine die wohlüberlegten Züge eines Schach-Genies. Aber es scheint, als würde König Carlsen sich bald schon gegen den englischen Turm durchsetzen.