Berlin (dpa) l Nach dem Vorbild der Bewegung Fridays for Future mobilisieren sich nun auch Studenten bundesweit zu Aktionen für mehr Klimaschutz. Das Thema sei in Hochschulen noch nicht so präsent wie es sein sollte, sagte der Sprecher von Students for Future, Tobias Holle, der Deutschen Presse-Agentur. Von Montag bis Freitag sollen Klimaschutzthemen in den Vordergrund rücken, dafür solle der reguläre Betrieb an Universitäten und Hochschulen ausfallen.

Straßenproteste laut Holle nicht geplant

Öffentliche Straßenproteste sind nach den Worten von Holle nicht zentral geplant, allerdings sei die Form der Aktionen den Ortsgruppen überlassen. Die Studenten setzen vor allem auf eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Dazu gehörten etwa Vorlesungen zu den Hintergründen des Klimawandels und Lösungen oder Workshops, was man vor Ort tun könne.

"Der Hochschulstreik ist nicht nur ein wirksames Druckmittel, das die Politik zum Handeln verpflichten soll, sondern auch ein Labor für nachhaltige Zukunftsentwürfe", heißt es im Aufruf von Students for Future. Aktionen sind laut Holle in rund 40 Städten und mehr als 50 Unis und Hochschulen mit mehreren tausend Teilnehmern geplant.