Berlin (rk) l Der Druck auf AfD-Chef Jörg Meuthen steigt: Wie Recherchen des "SPIEGEL" und "Report Mainz" offenbaren, sollen mehrere vermeintliche Geldgeber für Meuthens Werbekampagne als Strohleute fungiert haben und damit frei erfunden sein. Ein angeblicher Geldgeber räumte demnach ein, seinen Namen für eine gefälschte Spendenquittung hergegeben zu haben. Dafür soll er im Gegenzug 1000 Euro in bar erhalten haben.

Die Liste mit den zehn Namen, die Meuthens Wahllkampfkampagne 2016 unterstützt haben sollen, sei falsch. Meuthen ist Spitzenkandidat der AfD für die Europawahl am 26. Mai.