San Francisco l Ein britischer Naturfotograf drückt dem Makaken-Affen Naruto seine Kamera in die Hand. Naruto schießt ein Selfie, das um die Welt geht. Die Tierschutzorganisation Peta verklagt den Fotografen - die Rechte am Foto hätte schließlich der eigentliche Fotograf, nämlich der Affe. Daraus erwächst ein jahrelanger Gerichtsstreit. Der endete jetzt mit einem Vergleich: der Fotograf, also der Mensch, spendet künftig 25 Prozent seiner Einnahmen an TierschutzEinrichtungen.

Cat Content kann teuer werden

Die eigentliche Frage, nämlich ob Tiere ein grundsätzliches Recht am eigenen Bild haben, ist weiter offen. Hier könnte sogar die Existenz des Internets auf eine ernsthafte Probe gestellt werden.

Gefühlt 90 Prozent aller Fotos und Videos sind Cat-Content. Drollige oder süüüüüüße Katzenbilder, die dann nur noch mit Einverständnis der Protagonisten (Miau!) veröffentlicht werden dürften. Oder für die sogar Honorar zu zahlen wäre. Bei dem Gedanken reiben sich diverse Miezen schon jetzt ihre Pfötchen. Und überlegen mal, wieviel Whiskas sie von den Einnahmen kaufen würden.