Düsseldorf l Ganoven, die mal eben ein Auto brauchen, um beispielsweise Beute aus einem Einbruch zu transportieren, fackeln nicht lange. Das passende Gefährt ist schnell aufgebrochen, wird nach dem Einsatz ohne Kennzeichen und mit abgeflexter Rahmennummer im Kanal versenkt oder einfach verbrannt. So kennen wir es aus einschlägigen Gangsterfilmen. Oberstes Gebot: Spuren verwischen.

Eher mittelschlau waren im echten Gaunerleben zwei Kollegen aus Düsseldorf. Eigentlich hatten sie alles richtig gemacht. Inklusive der Sache mit dem Feuer. Leider waren sie vor oder auf dem Weg zur finalen Verbrennung zu schnell. Genau sechs Stundenkilometer zu schnell.

Foto per Post

Der Bußgeldbescheid mit Foto landete bei der Ex-Autobesitzerin im Briefkasten. Die hatte verständlicher Weise wenig Lust zu zahlen und ging zur Polizei. Die Ermittler haben jetzt ein fantastisches Fahndungsfoto und gute Hoffnung, den Ganoven damit flink auf die Spur zu kommen. Pech für die Autodiebe: Auch für Gaunereien ist zu viel Eile offensichtlich Gift.