Berlin l Von Berlin kann man eigentlich immer was lernen. Manchmal sogar von Spandau, was, so sehen das die echten Berliner, außer der benachbarten Lage mit der Hauptstadt nicht so recht etwas zu tun hat.

Spandau also will etwas gegen den Müll tun, der überall rumliegt. Zigarettenkippen, Kaffeebecher, in die Natur geschmissener Haus- oder gar Sperrmüll. Ein Phänomen, das man für Sachsen-Anhalt gut nachvollziehen kann.

Spandau will den Müll bunt, also sichtbar machen. Das geht so: Bezirksamt verteilt Tausende Dosen Farbspray an die Bürger. Die sprühen eine neongrelle Linie um den Unrat. So weit, so farbenfroh. Wer das Zeug dann wegräumt, steht nicht in der Farbspray-Bürgerinfo. Auch nicht, was mit den leergesprühten Dosen passiert. Vielleicht einfach an Ort und Stelle wegwerfen. Kann ja jemand anders gleich bunt ansprühen.

Ein paar Moserköppe, wahrscheinlich echte Berliner, schlagen vor, einfach gleich einen bunten Kreis um ganz Spandau zu ziehen. Ooch ne Lösung.