Magdeburg l Eine der fundamentalsten und gleichzeitig umstrittensten Weisheiten der Menschheit lautet: Bier auf Wein, das lass sein. Oder, umgekehrt: Wein auf Bier, das rat‘ ich dir. Die meisten von uns versuchen immer wieder mehr oder weniger erfolglos, den Kern der Erkenntnis, die diesem Spruch zugrunde liegt, freizulegen. Forscher der Hochschule Witten (NRW) haben sich dem Thema jetzt wissenschaftlich genähert. In einer streng ausgeklügelten Versuchsreihe trank Probandengruppe 1 erst Bier, dann Wein. Gruppe 2 machte es aus den selben wisssenschaftlichen extra andersherum. Gruppe 3 trank ausschließlich Bier, Gruppe 4 den ganzen Abend nur Wein.

Auf einem Protokoll wurden alle Kater-Symptome wie Durst, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel genauestens notiert, später verglichen und ausgewertet. Überraschende Erkenntnis: Komplett egal in welcher Reihenfolge – keine der Kombinationen ist schädlicher als die andere. Es kommt, wie so oft, hauptsächlich auf die Menge an. Wissenschaftlich korrekt müsste es heißen: Bier und Wein, das ist fein. (Doch zuviel lass besser sein).