Magdeburg l Was fällt den allermeisten Menschen spontan zu Carmen Nebel (61) ein? Vielleicht ihre ZDF-Fernsehsendung oder der eine oder andere wundertütenbunte Auftritt in der Magdeburger Getec-Arena. In denen sie jeweils gefühlte hundert Mal merkwürdige Wortgebilde wie „Damotern“ (Damen und Herren) oder „schaunsema“ produziert. Ganz sicher ihre unerschütterliche Betonfrisur (siehe auch Mireille Mathieu und Günter Netzer).

Vermutlich fällt selbst Carmen Nebel zu Carmen Nebel zuallererst ihre Betonfrisur ein.

Das erklärt schlüssig, warum die TV-Entertainerin Anfang der Woche zu einem Gerichtstermin (es geht um finanzielle Streitigkeiten mit ihrem Ex-Manager) nicht nur ihren Anwalt mitnahm – sondern allen Ernstes auch ihren Friseur. Könnte ja sein, dass nach der Verhandlung irgendwelche Pressefotografen...

Da muss das Markenzeichen natürlich perfekt sein. Und wie die Betonfrisur heute wieder sitzt. Schaunsema, meine Damotern.