Magdeburg l Er hat es gehalten, sein Versprechen: „Baywatch“-Star David Hasselhoff (65) kommt am 15. April tatsächlich zu einem Konzert nach Magdeburg. Das Ganze hat eine Vorgeschichte. Die geht so: Auf einem Plakat im Landtagswahlkampf 2011 hatte ein Spaßvogel den Kopf von Reiner Haseloff (64), damals CDU-Spitzenkandidat, mit dem Konterfei von David Hasseloff überklebt.

Haseloff, heute Ministerpräsident, fand das lustig – zumal sein Name bis heute immer mal wieder falsch geschrieben wird. Mit „Doppel-s“ und „Extra-h“.

Außerdem stehen Reiner Haseloff und seine Frau Gabriele auf die Musik von Hasselhoff. Im Februar 2011 kam es am Rande eines Konzerts in Berlin zu einer 20-minütigen Begegnung mit dem Fast-Namensvetter. Haseloff dankte dem „Looking for Freedom“-Interpreten für seine musikalischen Verdienste rund um den Mauerfall. Am Ende versprach der Sänger: Sollte Haseloff die Wahl gewinnen (was er später auch tat), werde er für ihn ein Konzert in Magdeburg geben.

Nun ja, es hat einige Zeit gedauert, doch jetzt ist es so weit. Die Haseloffs haben sich privat zwei Karten fürs Konzert in Magdeburg gekauft. Ein gemeinsames Treffen ist fest eingeplant. Der Landesvater schwelgt in Vorfreude. „Hasselhoff ist eine richtige Stimmungskanone, ein guter Typ“, sagt er. „Beim Konzert in Berlin haben wir vom Anfang bis zum Ende nur getanzt.“ Was gefällt ihm besonders an Hasselhoff? Haseloff sagt: „Er hat die Kraft, auch nach persönlichen Hängern immer wieder aufzustehen.“