New York l Die Sesamstraße kennt wohl jeder – aus dem Fernsehen. Aber wo bitte gibt es denn die echte Sesamstraße? Dieses Geheimnis wurde jetzt gelüftet: in New York!

Ein Teil der West 63rd Street am Südwest-Ende des mitten in Manhatten gelegenen Central Parks wurde nach der berühmten US-Kinderserie in „Sesame Street“ umbenannt, so schreibt sich die Sesamstraße in englischer Sprache. Anlass für die Ehre war das 50-jährige Jubiläum der Kindersendung. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio begrüßte bei der Einweihung unter vielen Gästen auch einige echte Bewohner der Sesamstraße wie Ernie oder den gelben Vogel Bibo.

Besucher der Millionenmetropole New York können künftig die Sesamstraße auch besichtigen. Richtig cool wäre natürlich, in der Straße auch zu wohnen. Erst recht, wenn man Mr. Kermit heißt oder gar Miss Piggy. Und auch Ernie und Bert sind wahrlich keine seltenen Männer-Vornamen in den USA. Da müssten sich doch Bewohner in der „Sesame Street“ finden lassen.

Die Sesamstraße startete übrigens am 10. November 1969 als multikulturelles Lernprogramm. Immer wieder traten dort auch Prominente auf, so zum Beispiel die Ex-First-Lady Michelle Obama. Im deutschen Fernsehen bewohnten unter anderem Liselotte Pulver und Manfred Krug die Sesamstraße.