Halifax l Weil sein Seat durch die ständige Qualmerei innen stank wie ein Aschenbecher, wollte ein Autofahrer aus der Stadt Halifax in Großbritannien mal richtig frischen Wind reinlassen – aus der Sprayflasche. Minutenlang besprühte er den Innenraum des Fahrzeugs mit einer ordentlichen Ladung Zitronenduft. Wirklich jede Ecke, jede Polsterritze.

Auf diese Anstrengung musste erstmal eine Raucherpause her. Putzteufel steckte sich auf dem Fahrersitz genüßlich eine Ziga ... Rummms! Ein Riesen-Knall ließ sämtliche Scheiben des Autos zerbersten, verbeulte die Karosserie, als wäre mit voller Wucht ein Kieslaster reingefahren. Sogar ein Fenster eines benachbarten Geschäfts ging zu Bruch.

Warum hat der Mann bloß die ausdrückliche Warnung auf der Sprühflasche ignoriert? Wahrscheinlich konnte er sie gar nicht sehen in dem dichten Zitronenduft-Nebel. Ist ja nochmal leidlich gutgegangen: Der Fahrer wurde zum Glück nur leicht verletzt. Und frische Luft hat er jetzt auch immer.