Worms l Mit dem legendären „Satz heiße Ohren“, einer superschnellen Doppel-Backpfeife, wurde Italo-Westernheld Terence Hill an der Seite von Bud Spencer zur Legende.

Kürzlich besuchte der Schauspieler zum Start seines neuen Kinofilms das pfälzische Worms und die Terence-Hill-Brücke über den Rhein, die offiziell doch nicht so heißen darf. Und das ist die Geschichte: Der Volksmund taufte die eigentlich nach dem Unternehmer Karl Kübel benannte Brücke schon vor Jahren auf „Terence Hill“. Warum, das ist für Auswärtige hier nicht erklärbar. Verschiedene Bürgerbegehren forderten die offizielle Umbenennung. Wenn nicht in „Terence-Hill-Brücke“, dann wenigstens in „Karl-Kübel-Terence-Hill-Brücke“. Zuerst mit Unterstützung des Wormser Oberbürgermeisters, der dann aber doch zurückruderte.

Bleibt nach logischer Abwägung nur, den Rheinübergang „Karl-Kübel-aber-nicht-Terence-Hill-Brücke“ zu nennen. Und dem wankelmütigen Bürgermeister zur Erinnerung einen ordentlichen Satz heiße Ohren dazulassen.