Tokio l Kaffee, Kuchen, Eule. In Japan gehören Tiere mittlerweile zum Caféhausbesuch wie der Schaum zum Cappucchino. Gestresste Großstädter holen sich hier ihren Kontakt zu Natur. Anschauen ja, anfassen is nich. Oder nur ganz vorsichtig. Es gibt Katzen- und Hundecafés, Schlangen- Igel- und natürlich – Eulen-Cafés. Die Tiere sind einfach da. Eine Art Zoo für beide Seiten. Menschen und Tiere können einander betrachten und studieren. Dass man dafür ins Café geht, ist zumindest bislang zum Glück eher eine japanische Spezialität.

Wenn der Hund krank ist

Aber auch in Europa tut sich was im Hinblick auf das Mensch-Tier-Verhältnis. Dieser Tage bekam eine Universitäts-Angestellte in Italien zwei Tage bezahlten Urlaub – zur Pflege ihres kranken Hundes. Der Arbeitgeber hatte sich erst geweigert. Beugte sich dann aber dem Argument, dass fehlende Hilfe für den Hund dem Straftatbestand der Tierquälerei gleichkäme.

Andere Länder, andere Sitten. Wir sind gespannt, was auf dieser Schiene in den nächsten Monaten noch so auf uns zukommt.