Nein, es ist schon lange nichts besonderes mehr, dass es vor Weihnachten weihnachtet. Den lecker Lebkuchen aus dem Supermarkt knuspert man ja auch gern schon im September. Dass allerdings Weihnachtsmärkte schon im Herbst mit Glühwein und Eierpunsch locken, ist dann doch etwas ungewöhnlich. Seiffen im Erzgebirge schreitet diesbezüglich voran. Dort wurde jetzt der „Sternenmarkt“ eröffnet.

So heißt im Erzgebirge wohl jetzt der Weihnachtsmarkt, der sich nicht so ganz der Weihnachtszeit verpflichtet fühlt. Interessant ist, dass andernorts auch gern schon von „Wintermärkten“ gesprochen wurde – für Märkte, die vor Totensonntag beginnen oder/und bis Jahresende dauern. Das ging ja nun in Seiffern nicht.

Denn dort gab es zur Eröffnung den Glühwein bei 15 Grad im Schatten und Sonnenschein. Sternenmarkt-Initiator Tino Günther nimmt das mit der Bezeichnung nicht so genau. Er spricht lieber von einem „Voradventsmarkt“, sagt er. Nur mal so als Tipp: Einen „Außeradventsmarkt“ könnte das ganze Jahr öffnen.