Singapur l Positive Impulse für den Welthandel kommen von Donald Trump aktuell gerade nicht so viele. Für den Handel im Lokalen oder vielmehr in Lokalen tut der US-Präsident hingegen eine Menge. Einschränkung eins: wohl eher unabsichtlich. Einschränkung zwei: streng begrenzt auf – Singapur. Den Ort, in dem heute das Treffen mit Nordkoreas Diktator Kim Jong Un ansteht.

Singapurs Lokale (oder zumindest einige) also haben extra wegen des Gipfeltreffens ihre Speisekarten um Trump-Kim-Menüs ergänzt. Die Tacos beim asiatischen Mexikaner heißen jetzt El Trumpo (Der Trump) oder El Hombre Cohete (Der Raketenmann). Eine Bratklops-Kette verkauft „Burger für den Weltfrieden“: Zwischen den Brötchenhälften kuscheln Rindfleisch (symbolisiert die USA) und Kimchi (eingelegter Kohl, das koreanische Nationalgericht).

Sollte der Autokraten-Gipfel in Singapur ein Erfolg werden, wäre das ein weiterer Beweis, dass Liebe durch den Magen geht. Sollte der Gipfel scheitern, lag es zumindest nicht am Essen.