London (mr/dpa) l Facebook und Twitter verbinden die ganze Welt. Manchen nervt‘s, aber manchmal hilft‘s. So konnte sich jetzt Dank sozialer Medien ein Bauarbeiter in London doch noch über sein Weihnachtsgeld freuen. Das hatte er in einem Pub in der britischen Hauptstadt liegengelassen. Dessen Besitzer fanden beim Aufräumen den Umschlag mit 600 Pfund (rund 675 Euro) unter einem Stuhl – und starteten eine Suchaktion in sozialen Medien. Ganz einfach war das nicht, denn der einzige Hinweis auf den Eigentümer war der Name Mariusz, der handschriftlich auf dem Umschlag notiert war.

Aufrufe auf Facebook und Twitter wurden mehr als 20.000 Mal geteilt und millionenfach angesehen - doch zunächst erfolglos. Erst Fotos von der Überwachungskamera und Bilder des Geldumschlags halfen. Mariusz war über die Feiertage in Polen gewesen und hatte sich nicht getraut, seiner Frau von dem verlorenen Geld zu erzählen. Der Bauarbeiter selbst nutzt keine sozialen Netzwerke. Er wurde von seinem Sohn auf die Aufrufe aufmerksam gemacht.