Neu-Delhi l Man stelle sich drei Affen vor, die an einer vom Smog vernebelten Straße in Neu-Delhi stehen und über ihren Arbeitsalltag philosophieren - einer mit Stethoskop um den Hals, ein anderer mit Lehrertasche in der Hand und ein Dritter in Busfahrer-Uniform.

Zugegeben: Von Matt Reeves‘ „Planet der Affen“ ist Indiens Hauptstadt noch weit entfernt, ein Problem ist die rasante Vermehrung der Makaken aber allemal. Das Chaos in der Metropole ist seit der Affenplage nicht kleiner geworden. Ein Busfahrer hat nun beschlossen, die Tiere einfach als Fachkräfte-Nachwuchs zu akzeptieren. Er ließ einen Affen kurzerhand ans Lenkrad, das Video dazu wurde schnell zum Internet-Hit.

Und obwohl Hindus den Affengott Hanuman verehren, der Busfahrer nichts anderes als den Nutzen seiner neuer Stadtbewohner erkannte und während der Fahrt immer eine Hand am Lenkrad behielt, wurde er anschließend suspendiert. Die Lehre daraus: Für Pilotprojekte im Nahverkehr ist Neu-Delhi vielleicht nicht der beste Standort.

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