Rudersberg l Was für ein Abenteuer! In Baden-Württemberg kletterte ein Waschbär übers Hausdach – und verhedderte sich prompt am Blitzableiter.

Nur gut, dass kein Wölkchen am Himmel zu sehen war. Aber auch so stand der possierliche Geselle mächtig unter Strom. Zumal die von Anwohnern alarmierte Feuerwehr mit neun Rettern anrückte, um den Pechbären aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Den setzte das große Aufgebot so unter Druck, dass er nun wirklich alles versuchte, selbst aus der Klemme zu kommen. Was ihm auch gelang, allerdings im freien Fall: Der Waschbär plumpste von dem zehn Meter hohen Hausdach und eilte hastig davon.

Noch eine Spur spannender verlief im Jahr 2016 das tollkühne Unterfangen eines Waschbären in Berlin. Der drang in die Hochspannungsanlage eines Kraftwerks ein. Er löste einen Kurzschluss an einem 110-Kilovolt-Transformator aus – inklusive lautem Knall und Blitz. Ein Firmensprecher vermeldete, der Waschbär sei „aktiv geflüchtet“.