Washington l Wat de Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall. Was so viel heißt, wie: Jeder sieht die Sache aus seiner Perspektive. Und das trifft auf den sogenannten Shutdown, den Stillstand der amerikanischen Behörden, zu.

Um sich über die harten Zeiten hinwegzutrösten, klickten sich nämlich die frustrierten Beamten durchs Netz auf der Suche nach Pornoseiten. Das ergab eine Erhebung des Internet-Porno-Brancheführers. Demnach lag in der Woche vom 7. bis 11. Januar der Zugriff aus den USA auf das Porno-Portal um fast sechs Prozent über dem Niveau vor dem Shutdown.

Gerade in der Bundeshauptstadt Washington, D.C. gab es da wohl wenig Sinnvolles zu tun. Im District Columbia, dem Regierungssitz, verkürzten sich 6,32 Prozent Nutzer mehr die Langeweile durch Pornogucken. Nach Geschlechtern betrachtet, liegen Frauen sogar bei einem Plus von 12,3 Prozent. Die Mehrfreizeit schlägt sich auch in der Durchschnitts-Verweildauer nieder. Sie stieg um 33 Sekunden auf mehr als elf Minuten.