Indiana l Eltern wollen immer das Beste für ihre Kinder. Nur, dass die das nicht in jedem Fall auch so sehen. Wie der Sohn (40) aus dem US-Bundesstaat Michigan. Der seine Eltern jetzt auf 87.000 Dollar Schadenersatz verklagte. Dabei hatten die es wirklich, wirklich gut gemeint. Die Geschichte: Kind zieht nach seiner Scheidung wieder mit Sack und Pack bei Mama und Papa ein. Sack und Pack bestand in diesem Fall hauptsächlich aus der umfänglichen Porno- und Sexspielzeug-Sammlung des Sprösslings, insgesamt 14 riesige Umzugskisten.

Als Söhnlein nach mehreren Monaten wieder bei den Eltern auszog, waren die Kisten auf unerklärliche Weise verschwunden. Später gestand Papa per Mail: „Ich habe dir einen Gefallen getan. Aus Sorge um deine emotionale und mentale Gesundheit.“ Klartext: Alles weggeschmissen. Was den Jungen so sehr erboste, dass er gegen seine eigenen Eltern vor Gericht zog.

Ein weiterer Beleg für zwei alte Weisheiten: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut. Und Alles ist eine Frage der Perspektive. Wir sind jetzt schon gespannt, wie das Gericht entscheidet.