Ahaus l Eine Szene wie aus der Sendung mit versteckter Kamera – allerdings wirklich passiert. Im nordrhein-westfälischen Ahaus wird eine Streife gerufen, um einen notorischen Falschparker zur Ordnung zu rufen. Als die Polizistin das Auto kontroliert, setzt der Delinquent zu einer wüsten Pöbel-Tirade an, beschimpft die Polizistin. Aufs Übelste – und auf arabisch.

Die Beamtin macht fein lächelnd weiter ihre Notizen. Der Falschparker legt bei seiner Beleidigungs-Kanonade noch einen Zahn zu, greift noch ein bisschen tiefer ins Schatzkästlein der schauderhaften Schimpfwörter.

Als er nach einer Weile fertig ist, gibt ihm die Polizistin mit ruhiger Stimme einen Rat: Er sollte das mit dem Pöbeln besser lassen, insbesondere wenn er sich nicht sicher sein kann, dass sein Gegenüber ebenfalls Arabisch versteht. Dann schreibt sie zusätzlich zum Knöllchen für Falschparken noch seelenruhig eine Strafanzeige wegen Beleidigung. Daraus lernen wir (und hoffentlich auch der Delinquent) fürs Leben: Wer pöbelt, verliert.