Frankfurt l Es werden immer mehr. Und sie kommen näher. Statistiker arbeiten noch an der Berechnungsformel bezüglich der zunehmenden Monolithisierung der Welt. Verschwörungs-Experten raunen ob der Rasanz der Verbreitung gar von einem Zusammenhang mit dem Corona-Virus.

Zuerst tauchte eine rätselhafte einsame Metallsäule Ende November in der Wüste von Utah (USA) auf. Dann zwei weitere in Kalifornien.Plötzlich auch in Europa: Erst auf einem Hügel in Rumänien, dann am Strand der britischen Isle of Wight. Kürzlich in der niederländischen Provinz Friesland und jetzt auch in Deutschland. Auf einem Acker vor einem Einkaufszentrum bei Frankfurt/Main. Manche der Metall-Stelen verschwinden später auf ähnlich mysteriöse Weise wieder. Spurlos. All das wirft Fragen auf.

Erstens: Wer steckt hinter der Stelerei? Inzwischen gibt es Bekenner-Posts von Künstlergruppen, glaubhafte und falsche. Auch von Außerirdischen wird gemunkelt.

Zweitens: Zählen riesige Holz-Penisse wie der auf dem Allgäuer Grünten auch zu diesen rätselhaften Monolithen? Auch hier gibt es weitere Beispiele, die allerdings schon seit Jahren bekannt sind - wie die Statue im niedersächsischen Wattenmeer bei Dangast.

Drittens: Wann müssen wir, bei gleichbleibender beziehungsweise beschleunigter Ausbreitungsgeschwindigkeit spätestens damit rechnen, dass es auch unseren Vorgarten erwischt? Wenn statt der üblichen Morgensonne plötzlich eine stählerne Wand ins Küchenfenster schaut, ist es soweit. Und es gibt kein Entrinnen.