Hamburg l Hunde, Ehemänner und-frauen, Zimmerpflanzen haben Spitznamen. Schnuffi, Pupsi, Mausi, Jolanthe oder einfach nur „das Tier“. Bizarr, liebevoll, verschroben oder alles zugleich.

Eine kleine Studie einer Mineralölgesellschaft will jetzt herausgefunden haben, dass jeder dritte Deutsche seinem Auto einen oder mehrere Kosenamen gibt und nebenbei auch noch mit der Karre redet. Was die Studie noch herausfand: Sechzig Prozent derer, die zu ihrem Fahrzeug eine innige emotionale Beziehung pflegen, sind Männer. Die Top Drei der Auto-Spitznamen sind angeblich „Dicker“, „Baby“ und „Schorsch. Interessanterweise ist das Auto für besonders viele Besitzer weiblich. Frauen-Vornamen sind, ähnlich wie bei Schiffen, hoch im Kurs: „Annemarie“, „Kathy“, „Chantal“. Nach der Sponsor-Oma, der Freundin – oder der Freundin, die der Besitzer nie hatte. Im Laufe einer Fahrer-Auto-Beziehung ändern sich die Namen dann gern auch mal in Richtung „Schrottmühle“ oder „olle Schabracke“. Alles wie im richtigen Leben.