Sechzig PS im Motorraum, ein weiteres auf der Rückbank ...

Fiat Punto, einer dieser Kleinwagen, in die man mit etwas Geschick und kreativer Verladetechnik bei einem Umzug den halben Hausstand reinquetschen kann. Oder ein ganzes Pferd, zumindest ein kleines: In Enns (Oberösterreich) stoppte die Polizei einen Punto-Fahrer (72). Der Mann hatte sein Auto zum Viehtransporter umgerüstet. Statt (ausgebauter) Rückbank jede Menge Stroh. Statt Sicherheitsgurt ein Strick, mit dem „Nelke“, ein quietschfideles Shetlandpony, an der Sitzlehnen-Befestigungsöse angebunden war. Ösi-Opi wollte mit Pony auf die Weide.

Die Beamten untersuchten die Fuhre und – weil sie offensichtlich mit viel Augenzudrücken und wohlwollender Regelauslegung so annähernd in etwa den Tiertransport-Leitlinien entsprach – ließen sie ohne Beanstandung weiterfahren.

Manchmal ist das Leben eben doch ein Ponyhof. Zumindest in Oberösterreich. Manchmal ...