Berlin (dpa) l Bei den Dreharbeiten zum neuesten Film aus der Krimireihe „Kommissar Dupin“ mit dem Titel „Bretonisches Leuchten“, sparte die ARD unverhofft Geld.

In dem Krimi wird eine Frau in den Fluten vor der bretonischen Küste vermisst. Normalerweise müsse dann für viel Geld ein Hubschrauber gemietet werden, um den Sucheinsatz zu drehen, erzählte Seume. „Da aber zufällig ein deutscher Tourist vermisst wurde, kam ein Helikopter zu einem echten Einsatz angeflogen, und wir konnten den dann filmen – große Ersparnis“, berichtet die Regisseurin Dagmar Seume am Dienstagabend in Berlin.

„Bretonisches Leuchten“ ist der sechste Film in der Reihe nach den Büchern des Autor-en Jean-Luc Bannalec, hinter dem sich der deutsche Verleger Jörg Bong verbirgt. Er habe den Namen des Ortes Bannalec als Pseudonym übernommen, weil er einen typischen bretonischen Klang habe, erzählte Bong 2017 dem bretonischen Blatt „Le Télégramme“.

Der Film „Bretonisches Leuchten" läuft am Donnerstag um 20.15 Uhr im Ersten.