Port Elizabeth l Dass Rainer Schimpf eines Tages im Maul eines Wales landet, hätte der erfahrene Taucher wohl nie für möglich gehalten. Doch genau dies ist dem Reiseveranstalter vor Küste von Port Elizabeth (Südafrika) vor einigen Wochen passiert. Dabei hatte der 51-Jährige noch Glück. Der Brydewal spuckte ihn sofort wieder aus. Dabei wollte er eigentlich nur filmen, wie Wale, Haie und Delphine in Sardinenschwärme jagen. 

Plötzlich schnappte ein Brydewal zu, erwischte den Deutschen an der Hüfte. Rainer Schimpf hielt den Atem an. Er rechnete damit, dass der Wal abtauchen würde und ihn dann freilassen würde. Zum Glück wurde der Taucher sofort ausgespuckt, können die Brydewale manchmal bis zu 20 Minuten unter Wasser bleiben. Rainer Schimpf vermutet, dass das Tier ihn schlicht nicht gesehen habe. Öffnen Brydewale ihr Maul, ist ihr Sichtfeld erheblich eingeschränkt.

Rainer Schimpf jedenfalls kam noch einmal mit dem Schrecken davon. Obwohl er jetzt anderen Tauchern eine außergewöhnliche Erfahrung voraus hat, möchte er in Zukunft auf eine Wiederholung verzichten, sagte er der Funke-Mediengruppe.

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