Wellington (dpa) l In Neuseeland erfüllt die Besitzerin eines Tattoo-Studios Tierliebhabern neuerdings einen besonderen Wunsch: In ihrem Studio "Dark Clouds" sticht Tamara James Cook Kunden auf Wunsch eine Tätowierung mit der Asche des verstorbenen Haustiers. Bislang habe es damit keine Probleme gegeben. "Ich bin keine Wissenschaftlerin", sagt Cook. "Und ich muss zugeben, dass ich bislang keine harte Recherche über Risiken gemacht habe. Aber bislang gab es keinerlei Infektionen oder sonst etwas, das schief ging."

Auf die Idee kam Cook durch eine Kundin, die mit der Asche ihres verstorbenen Lieblings in ihrem Laden in der Stadt Christchurch auftauchte und um ein Tattoo bat. "Ich habe gedacht: 'Warum eigentlich nicht?'" Mittlerweile habe sie schon mehrere Katzen und Hunde auf Unterarme gestochen. Dazu wird die Tinte mit einer kleinen Menge Asche vermischt und dann mit einer sterilen Nadel eintätowiert. Vorsichtshalber müssen die Kunden eine Erklärung unterschreiben, dass sie sich der Risiken bewusst sind.