Los Angeles (dpa). Stars wie Miley Cyrus, Sarah Jessica Parker oder Komikerin Bette Midler haben sich mit US-Sängerin Britney Spears solidarisiert. Nach der Veröffentlichung der "New York Times"-Dokumentation "Framing Britney Spears" hat das Thema um Spears' Vormundschaft, die ihr Vater Jamie Spears innehat, vor allem in den sozialen Netzwerken erneut an Popularität gewonnen. In dem Film werden die Hintergründe zu dem Streit um die Vormundschaft über die Musikerin ("...Baby One More Time") detailliert aufgegriffen.

"Wir lieben Britney", sagte Sängerin Miley Cyrus während ihrer Performance vor dem Super Bowl am Wochenende. Schauspielerin Sarah Jessica Parker und Bette Midler griffen den populären Hashtag #FreeBritney in Postings auf Twitter auf, der von Britney-Fans 2019 ins Leben gerufen wurde. Die Bewegung "Free Britney" beschuldigt Jamie Spears, gegen den Willen seiner Tochter deren Vermögenswerte und Karriere weiter zu verwalten.

Streit über Vormundschaft

Seit 2008 lebt Britney Spears unter der gesetzlichen Vormundschaft ihres Vaters. In dieser Funktion hat er Entscheidungsgewalt über geschäftliche und finanzielle Belange. Inzwischen hat die 39-Jährige den Wunsch geäußert, dass jemand anderes als ihr Vater die Position des Vormunds übernimmt. Doch weder ihr Vater noch das Gericht haben diesem Anliegen bisher entsprochen. Das Verfahren läuft noch.

Britney Spears' Partner Sam Asghari hat sich nun zu Wort gemeldet: "Ich habe immer nur das Beste für meine bessere Hälfte gewollt und werde sie weiterhin dabei unterstützen, ihren Träumen zu folgen und die Zukunft zu schaffen, die sie sich wünscht und verdient", sagte er dem US-Promimagazin "People". "Ich bin dankbar für all die Liebe und Unterstützung, die sie von ihren Fans auf der ganzen Welt erhält, und ich freue mich auf eine normale, wunderbare gemeinsame Zukunft." Spears und Asghari sind seit 2016 ein Paar.