Magdeburg (vs) l Sachsen-​Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) wird am  Dienstag in Berlin mit seinen Amtskollegen der Bundesländer sowie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier über die Auswirkungen des Corona-​Virus auf die Wirtschaft und mögliche Hilfsmaßnahmen beraten. „In den kommenden Wochen und Monaten wird es darum gehen, die Folgen für die Wirtschaft möglichst gering zu halten und Arbeitsplätze zu sichern“, erklärte Willingmann im Vorfeld des Treffens laut Pressemitteilung.

„Bislang bekommen vor allem Messeveranstalter und Hoteliers die Auswirkungen der Corona-​Ausbreitung zu spüren, dabei wird es aber aller Voraussicht nach nicht bleiben. Auch in Sachsen-​Anhalt müssen sich die Unternehmen unter anderem auf Lieferengpässe, Handels-​ und Produktionseinschränkungen sowie Nachfragerückgänge einstellen“, so Willingmann. Sollte es in diesem Zusammenhang bei Unternehmen zu Liquiditätsengpässen kommen, gebe es aber schon jetzt umfangreiche Unterstützungsangebote“, betont der Minister. „Im Ernstfall stehen für Unternehmen in Sachsen-​Anhalt bis zu 400 Millionen Euro Hilfsgelder bereit, mit denen sogar bis zu 600 Millionen Euro an Liquidität gesichert werden kann.“

Unternehmen, die bedingt durch die Ausbreitung des Corona-​Virus in Zahlungsschwierigkeiten geraten, sollten sich üblicherweise zunächst an ihre Hausbank wenden. Geeignete und gängige Maßnahmen bei temporären Liquiditätsproblemen im Unternehmen bestehen in der Verlängerung der Kreditlaufzeiten und Tilgungsaussetzungen, um den Liquiditätsabfluss im Unternehmen zu reduzieren.