Am Mittwoch hat die Nachrichtenagentur Reuters überraschend gemeldet, dass Ifa in Haldensleben verkauft werden soll. Eine Nachricht, die die knapp 2000 Beschäftigten vor Ort aus nachvollziehbaren Gründen stark verunsichert. Stimmt die Information überhaupt? Sind jetzt Jobs gefährdet? Wie geht es weiter am Stammsitz? Die derzeitige Lage lässt viel Raum für wilde Gerüchte und Spekulationen jedweder Art. Das schadet dem Unternehmen.

Die Unternehmensspitze lässt die Debatte laufen. Keine Bestätigung, kein Dementi – rein gar nichts. Die Geschäftsführung ist abgetaucht, die Pressesprecherin bleibt stumm. Medienanfragen gehen ins Nirgendwo, werden einfach ignoriert. Selbst das Wirtschaftsministerium bekommt keine Informationen. Das ist ein unfassbar schlechtes Krisenmanagement. Kurzum: ein Kommunikationsdesaster. Die Firmenspitze sollte schnellstens für Klarheit sorgen. Sonst gefährdet sie weiter den guten Ruf von Ifa.