Viele deutsche Onlinehändler werten Daten zu Kaufvorgängen auf ihren Portalen genau aus – und entwerfen daraus schlaue Strategien, dem Kunden mal mehr Geld abzuluchsen und ihn mal mit einem Schnäppchen aus der Reserve zu locken. Am Ende muss der Verbraucher selber aufpassen, dass er den ökonomisch durchaus klug agierenden Verkäufern nicht auf den Leim geht. Denn solange nicht gewuchert wird, ist es legal, Waren zu variierenden Preisen anzubieten.

Doch der Käufer kann einiges tun, um den besten Preis zu bekommen: verschiedene Anbieter vergleichen, denselben Anbieter mehrfach abfragen, den Browser in den anonymen Modus versetzen. Für Amazon gibt es im Netz sogar Preisverlaufsdiagramme.

Den online so beliebten Impulskauf sollte man sich aber verbieten und lieber noch eine Nacht über die Neuanschaffung schlafen. Vielleicht wacht man am nächsten Tag auf und merkt, dass man das fragliche Produkt weder zum vollen noch zum Schnäppchenpreis braucht. So hat man in jedem Fall am meisten Geld gespart.

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