Köln (rk) l Ab April 2019 müssen die Städte Köln und Bonn Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge einführen. Damit hat das Kölner Verwaltungsgericht einer Klage der Deutschen Umwelthilfe stattgegeben, berichtet unter anderem SPIEGEL ONLINE.

Die Deutsche Umwelthilfe klagte auf eine Änderung der Luftreinhaltepläne in Köln und Bonn. In der Domstadt wird der EU-Grenzwert für das gesundheitsschädliche Stickstoffdioxid (NO2) deutlich überschritten - statt der erlaubten 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresmittelwert waren es 2017 bis zu 62 Mikrogramm.

In Bonn lag der Wert bei bis zu 47 Mikrogramm. Aus Sicht der Umwelthilfe sind Fahrverbote das einzig wirkungsvolle Mittel, um die Luftverschmutzung in den Griff zu bekommen.