Magdeburg l An den Hochschulstandorten Halle und Magdeburg bleiben Wohnungen für Studenten im Bundesvergleich weiterhin günstig. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Immowelt AG. "Dafür wurden die aktuellen Angebotsmieten von Wohnungen bis 40 Quadratmetern in 68 Hochschulstädten mit den Vorjahr verglichen", heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Demnach sind die Mieten in Halle sogar um fünf Prozent auf aktuell 200 Euro gesunken. In Magdeburg ist der Durchschnittpreis unverändert.

Dieser Trend zeigt sich aber auch an 30 anderen Hochschulstandorten in Deutschland. Die Gründe dafür seien verschieden. In Ingolstadt, Konstanz und Gießen sind die Preise ebenso zurückgegangen wie in München, Nürnberg und Bremen. Dort scheinen die Preise ausgereizt zu sein. Für viele Studenten ist die "Schmerzgrenze des Bezahlbaren" erreicht, erklärt die Immonet AG im Bericht. In München bezahle ein Student im Durchschnitt 690 Euro für eine Wohnung bis 40 Quadratmetern.

Es gibt aber weiterhin Hochschulstandorte, wo die Mieten unermüdlich ansteigen. In Tübingen zum Beispiel haben sich die Mieten um 22 Prozent verteuert. Im Durchschnitt werden dort 440 Euro pro Monat fällig. In Baden-Württembergs Landeshauptstadt Stuttgart sind es sogar 500 Euro.

Immowelt empfiehlt deshalb Studienorte zu vergleichen: "Die Unterschiede bei den Mieten sind enorm, das Studienangebot vor Ort ist hingegen oft ähnlich."