Las Vegas (dpa/tmn) - Lenovo will Bildschirminhalte und persönliche Daten vor neugierigen Blicken schützen. Dafür zuständig ist ein Assistent, der in dem auf der Elektronikmesse CES (8. bis 11. Januar) vorgestellten Notebook Yoga S940 und in anderen Geräten integriert wurde.

Um unerwünschte Späher abzuwehren, nutzt der Assistent künstliche Intelligenz sowie die Kameras und Mikrofone der Geräte. So geben die Computer etwa einen stillen Alarm, wenn jemand hinter dem Nutzer steht und auf den Bildschirm schaut. Schaut man länger selbst nicht auf den Bildschirm oder entfernt sich vom Gerät, wird das Display automatisch ausgeschaltet.

Die installierten Sprachassistenten Cortana und Amazon Alexa lassen sich so anpassen, dass sie nur auf die Stimme der Eigentümer hören. Auf Wunsch kann das Gerät auch bei Videokonferenzen den Hintergrund ausblenden. Der Assistent schützt aber nicht nur die eigenen Dokumente vor unbefugtem Zugriff, er soll auch Echtzeitübersetzung während Videokonferenzen liefern.

Im Businesssegment will Lenovo die Thinkpad-Rechner der Kunden besser vor Datenlecks oder Angriffen schützen. Das Sicherheitspaket Think Shield ermöglicht es Unternehmen, eine ganze Reihe von Sicherheitsfunktionen auf Mitarbeitergeräten zu etablieren - vom Zugangsschutz über Softwareinstallation und Schutz vor Hacking bis hin zur Einhaltung von gesetzlichen Speicherungs- oder Offenlegungsregelungen.

Elektronikmesse CES