Barcelona (dpa/tmn) - Auf künstliche Intelligenz (KI) setzt Asus bei seinen neuen Top-Smartphones Zenfone 5 und Zenfone 5Z. Die 6,2-Zoll-Modelle mit Full-HD-Plus-Display (2246 mal 1080 Pixel) im 19:9-Format zeichnen sich etwa durch eine Kamera aus, die lernt, wie Nutzer fotografieren.

Die Kamera erkennt das Gebrauchsprofil und schlägt selbstständig Einstellungen oder Effekte vor. Ähnliches gilt für die leistungsstarken Snapdragon-Prozessoren 845 im Zenfone 5Z und 636 im Zenfone 5. Beide Chips merken sich, wann sie wie viel Leistung bereitstellen oder gar übertakten müssen (AI Boost). Und um den Akku zu schonen, passt sich die Ladeelektronik etwa den Nutzungsgewohnheiten an: Tagsüber wird möglichst schnell und nachts langsamer geladen.

Das bei beiden Geräten identische, 7,6 Millimeter dünne Unibody-Metallgehäuse fällt nicht nur durch die hochwertige Verarbeitung mit abgerundeten Kanten (2,5 D), sondern auch durch die vom iPhone X bekannte Bildschirm-Einbuchtung (Notch) am oberen mittleren Bildschirmrand auf. In ihr sind der Lautsprecher und die Frontkamera untergebracht. Die Rückseiten der Smartphones präsentieren sich sinnvoll strukturiert mit einem nicht verfehlbaren Fingerabdrucksensor in der Mitte und der 12- plus 8-Megapixel-Dualkamera in der oberen linken Ecke.

Die Kamera setzt sich aus einem neuen Sony-Bildsensor (IMX363) und einem 120-Grad-Weitwinkelobjektiv zusammen. Er bietet einen vierachsigen optischen Bildstabilisator für Fotos und eine elektronische Drei-Achsen-Stabilisation für Videos. Letzte können in 4K-Auflösung mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde gedreht werden.

Das Zenfone 5 kommt mit 4 Gigabyte (GB) RAM und 64 GB Speicher voraussichtlich Ende Juni auf den Markt - für 400 Euro. Das Zenfone 5Z mit jeweils doppelt so viel RAM und Speicher soll im Juli für 600 Euro folgen. Beide Geräte wiegen je 155 Gramm und sollen in Silber oder Blau-Schwarz erhältlich sein.

   

Bilder