Berlin (dpa) - Mit der New Legends Stage geht das Counter-Strike: Global Offensive Major in Berlin in die heiße Phase. Nun greifen auch Top-Favoriten wie Team Liquid, Natus Vincere oder Astralis aktiv in das Geschehen ein.

Die besten Teams qualifizieren sich für die finalen Spiele, die über vier Tage hinweg in der Mercedes-Benz Arena in Berlin ausgetragen werden. Alle Spiele in dieser Woche werden in der benachbarten Verti Music Hall gespielt.

Schon seit mehreren Wochen befinden sich dutzende professionelle CS:GO-Teams in der Bundeshauptstadt, um sich durch verschiedene Qualifikationsphasen in das Hauptturnier zu spielen. Dort geht es neben dem Major-Titel, der etwa gleichbedeutend mit einem WM-Titel ist, um ein Gesamtpreisgeld von einer Million US-Dollar.

Sechzehn Teams verbleiben nun noch im Wettbewerb, acht davon gingen aus den Qualifikationsturnieren hervor. Die anderen acht Teams waren auch beim StarLadder Major direkt über eine Platzierung unter den besten acht im vorausgegangenen Major, dem IEM Katowice 2019, qualifiziert.

Für den zurzeit ersten der Weltrangliste und Top-Favoriten auf den Titel in Berlin, Team Liquid, lief noch beim letzten Major in Katowice nicht alles rund. Die Mannschaft schied im Viertelfinale aus. Seitdem konnte das nordamerikanische Vorzeigeteam zahlreiche Wettbewerbe wie die ESL Pro League Season 9, die ESL One Cologne 2019 und die IEM Chicago 2019 gewinnen.

In den Teamzusammensetzungen der Teilnehmer der New Legends Stage haben sich zuletzt keine großen Veränderungen ergeben, so dass keine großen Überraschungen durch neue Personalien zu erwarten sind.

Die Zukunft der Counter-Stike-Legende Christopher " GeT_RiGhT" Alesund (29) ist jedoch weiterhin unklar. Dieser gab in einem Interview zu Mitte des Jahres hin bekannt, sein Team Ninjas in Pyjamas (NiP) noch bis nach dem Major in Berlin unterstützen zu wollen und suggerierte somit einen Rückzug aus dem aktiven Geschehen nach dem Wettbewerb. Schon während des Ausscheidens von NiP bei der ESL One im Juli in Köln wurde GeT_RiGhT von den Fans ausgiebig gefeiert, bis dem Schweden Tränen in den Augen standen.