Hamburg (dpa) - TNC Predator ist siegreich aus der ESL One Hamburg 2019 hervorgegangen. Das philippinische Team setzte sich in der Finalserie gegen Gambit Esports mit 3:2 durch. Der Titelgewinn in Hamburg bringt TNC ein Preisgeld von 300.000 US-Dollar.

Die Mannschaft legte in der Serie immer wieder mit einem Sieg vor, Gambit Esports zog Spiel für Spiel nach. Über Stunden hinweg war es ein spannender Schlagabtausch zwischen den beiden Teams.

Den MVP-Titel gewann Park "March" Tae-won von TNC Predator. Es ist der erste MVP-Titel seiner Karriere. March stieß erst im September zum Team und hatte seine Spielerkarriere zuvor auf Eis gelegt.

Der letzte im Wettbewerb verbliebene deutsche Spieler war Adrian "Fata" Trinks (26) von Alliance. Fata und sein Team schieden im Halbfinale mit 1:2 gegen Gambit Esports aus.

Nun richten alle Teams ihren Blick auf den DOTA Summit 11, den ersten Wettbewerb der neuen Saison, bei dem die Teams wichtige Punkte für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft sammeln können. Einige der weltbesten Teams fehlten bei der ESL One Hamburg, weswegen sich noch kein klares Bild für die kommende Saison aus diesem Turnier ergeben kann.