München (dpa) – Der alte ist auch der neue Titelträger: Werder Bremen ist FIFA-20-Clubmeister der Virtual-Bundesliga. Am letzten Spieltag hat der Top-Favorit die Titelverteidigung durch einen 7:1-Punktsieg gegen Hertha BSC perfekt gemacht.

Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag war klar: Werder Bremen war als Tabellenführer mit fünf Punkten Vorsprung zur SpVgg Greuther Fürth Titelanwärter Nummer eins. Nachdem die restlichen Teams der Liga bereits am Mittwoch gespielt hatten, ging es für die beiden Teams am Donnerstag im Studio von TV-Sender "ProSieben MAXX" um die Meisterschaft. Während Werder gegen Hertha BSC antreten musste, wartete auf Greuther Fürth zeitgleich Holstein Kiel.

"Ich habe es in dem Fall erst noch einmal spannend gemacht", sagte Bremens Michael "Megabit" Bittner nach seinem Xbox-Einzel auf "ProSieben MAXX". Trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung musste sich der Bremer nach zwei späten Gegentreffern mit einem 2:2 gegen Herthas Leon "HBSC blackarrow" Aussieker zufriedenstellen.

Zwar konnte sein Werder-Kollege Erhan "DrErhano" Kayman mit 3:1 gegen Hertha-BSC-Profi Elias "EliasN97" Nerlich im Playstation-Einzel gewinnen. Weil die Kleeblätter jedoch zeitgleich beide Einzelspiele gegen Kiel für sich entscheiden konnten (2:1; 1:0), fiel die Meisterschafts-Entscheidung erst im Doppel – und damit im dritten Spiel des Abends und dem letzten der Saison.

Hier ließen die Bremer von Beginn an keinen Zweifel aufkommen. 5:0 hieß es am Ende für Werder gegen Hertha BSC. Damit war die Meisterschaft perfekt.

"Wir haben für Spannung gesorgt, aber im Doppel noch einmal eiskalt gezeigt, dass das unsere Paradedisziplin der Saison war", sagte ein sichtlich erleichterter MegaBit nach dem Sieg und der gewonnenen Meisterschaft. Die Franken schlugen im Parallelspiel zwar Holstein Kiel, müssen sich jedoch mit dem zweiten Tabellenplatz begnügen.

"Jetzt sind wir Meister. Das ist unfassbar!", jubelte DrErhano über seine Meisterschaftspremiere in der Vitual Bundesliga. Vor der Saison war der FIFA-Profi vom VfB Stuttgart an die Weser gewechselt – und das mit klarer Zielsetzung: "Ich bin zu Bremen gekommen und habe direkt gesagt "Ich will Meister werden!" Letztendlich haben wir das geschafft."

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