Der wiederum ist untrennbar mit einem anderen bedeutenden Vertreter des Deutschrock-Genres verbunden: Udo Lindenberg. Der war es nämlich, der die damals 23-jährige Ulla ermutigte, ihr kreatives Hobby, das Schreiben und Singen von Liedern, zum Beruf zu machen. Anfangs leitete die aus Mittelhessen stammende Künstlerin noch Lindenbergs Büro in Hamburg. Doch 1977 veröffentlichte sie dann tatsächlich ihren ersten, eigenen Longplayer „Von toten Tigern und nassen Katzen“.
Viele Alben und Monde später ist Ulla Meinecke noch immer als Liedermacherin unterwegs, die die deutsche Kulturlandschaft mit ihrem feinen Gespür für Geschichten und Melodien bereichert. Mal kommt sie balladesk daher. Mal präsentiert sich die inzwischen 65-Jährige als Rockerin. Begleitet wird sie dabei oft von den beiden Multiinstrumentalisten Ingo York und Reinmar Henschke.

Und die sind auch dabei, wenn Meinecke am Sonnabend, 2. Februar, im Stendaler Musikforum Katharinenkirche auftritt. „Und danke für den Fisch“ heißt das Programm, das das Trio dort ab 19 Uhr präsentiert. Es vereint eigene Klassiker wie „Die Tänzerin“ oder „50 Tipps, ihn zu verlassen“ mit gern gehörten und ins Deutsche übertragenen Songs von englischsprachigen Kollegen. Außerdem gibt es neues, teils sogar noch unververöffentlichtes, Material von Ulla Meinecke.

Und die zeigt mit ihren Moderationen und kleinen Anekdoten auch auf, wo sie heute steht und was sie von „Quatschbären und Sülzgreteln“ hält, wie sie Lobbyisten und auch einige Politiker gern mal zu nennen pflegt. Die Frau kann sich das leisten. Sie muss kein Blatt mehr vor den Mund nehmen. Und sie muss auch nicht mehr dem Jugendwahn hinterherhecheln oder irgendwelchen Rollenklischees entsprechen.

Wer sie und ihre Begleitmusiker live erleben will, erhält sein Ticket für 22 Euro im Vorverkauf in der Tourist-Info, Telefon 03931/65 11 90.

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