Krefeld (dpa) - Die Austragung des Deutschland Cups mit der Eishockey-Nationalmannschaft ist weiterhin fraglich.

Der Deutsche Eishockey-Bund muss sich laut einer Mitteilung weiterhin mit der Suche nach Alternativplänen befassen, da die als Ersatzkandidat eingesprungene Nationalmannschaft Norwegens ihre Zusage coronabedingt zurückgenommen hat. Der DEB arbeite aber an einer Umsetzung des Turniers vom 5. bis 8. November, hieß es.

Der Verzicht Norwegens könnte zur Folge haben, dass vom traditionellen Viererformat abgewichen werden muss. Für die deutsche Nationalmannschaft sei es jedoch "wichtig, jede Möglichkeit zum Spielen zu nutzen, die wir mit Blick in Richtung WM 2021 und Olympia 2022 bekommen", sagte Bundestrainer Toni Söderholm: "Die Lage ist so unvorhersehbar überall in der Welt, dass wir nicht wissen, wie viele Gelegenheiten wir noch kriegen und daher dürfen wir keine verpassen."

Zu den möglichen Szenarien gehört auch ein Dreierformat mit einer deutschen Perspektivmannschaft für die Olympischen Spiele 2022 in Peking. Der derzeit einzige internationale Gegner Lettland hält laut DEB weiter an seiner Zusage fest.

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DEB-Mitteilung