München (dpa) - Die Enttäuschung beim EHC Red Bull München nach der Nullnummer im Halbfinal-Hinspiel der Champions Hockey League hielt sich in Grenzen.

Der deutsche Eishockey-Serienmeister scheiterte im ersten Familienduell am Bollwerk von Red Bull Salzburg. Nach dem torlosen Remis der beiden Firmenteams haben die Bayern aber noch alle Chancen auf das Erreichen des Endspiels.

"Wir gehen da raus und wollen gewinnen, egal wo es ist, ob Timbuktu oder Salzburg", sagte Stürmer Frank Mauer mit Blick auf das Rückspiel in der Mozart-Stadt am Mittwoch (20.20 Uhr) in einer Woche. Dann wollen die Münchner, die wie auch die Salzburger erstmals ins Halbfinale der Königsklasse eingezogen sind, den letzten Schritt zum Endspiel gehen. "Wir müssen nach Salzburg mit der Mentalität gehen, dass wir auch dort gewinnen wollen", betonte Mauer.

Der Wille war den Münchnern in dem brisanten Kräftemessen mit den defensivstarken Österreichern keineswegs abzusprechen. Auch ein Chancenplus konnte sich die wuchtig agierende Mannschaft von Trainer Don Jackson erarbeiten. Doch die flinken Salzburger um ihren starken Torhüter Stephen Michalek agierten selbst in Unterzahl geschickt. "Wir hätten ein oder zwei Tore machen müssen. Aber im Rückspiel müssen wir in Führung gehen", befand Jackson, der 2014 aus Salzburg nach München gewechselt war.

In der Schlussphase des packenden Duells der beiden von Red Bull finanzierten Mannschaften hätten die Gäste fast noch den Münchner Torwart Danny aus den Birken überwunden. Der Salzburger Verteidiger Alexander Pallestrang (47. Minute) scheiterte aber am Pfosten. "Es hat Spaß gemacht, aber es ist erst der halbe Weg. Wir wollen das Finale erreichen", sagte Salzburgs Coach Greg Poss.

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