Mannheim (dpa) - Trotz einer Schwächephase hält sich Meister Adler Mannheim an der Spitze der Deutschen Eishockey Liga. Der Topfavorit verspielte eine zwischenzeitliche 4:1-Führung gegen die Grizzlys Wolfsburg und verlor am Ende mit 4:5 (0:0,4:1,0:3) nach Penaltyschießen.

Der frühere Serienchampion Eisbären Berlin und das Überraschungsteam Iserlohn Roosters nutzten jedoch die vierte Pleite der Mannheimer nacheinander nicht aus.

Für die Berliner riss nach fünf Siegen nacheinander mit dem 1:2 (0:2,0:0,1:0) beim EHC München eine Erfolgsserie. Die Roosters zogen mit 3:4 (2:1,0:2,1:0) nach Penaltyschießen bei den Kölner Haien den Kürzeren, die nach einem Negativlauf einen wichtigen Sieg feierten.

Iserlohn schob sich dank des Punktgewinns auf Platz zwei, bleibt aber ebenso wie Berlin (je 47) zwei Zähler hinter Mannheim (49). Die Adler haben aber drei Spiele mehr als die Iserlohner hinter sich. Der Tabellen-Vierte Düsseldorf EG feierte dank des 4:2 (0:0,2:1,2:1) bei den Schwenninger Wild Wings den sechsten Sieg in Serie.

Die Adler hatten vor 11 016 Zuschauern nach einem starken Mitteldrittel mit zwei Toren von Nationalstürmer Christoph Ullmann bereits wie der sichere Sieger ausgesehen. Die Niedersachsen kämpften sich jedoch zurück. Tyson Mulock und Sebastian Furchner verwandelten ihre Penaltys und bescherten den Wolfsburgern den siebten Sieg nacheinander. Der Spielverlauf weckte Erinnerungen an die Halbfinal-Playoffserie zwischen den beiden Clubs aus dem Frühjahr. Damals holten die Mannheimer dreimal ein 0:3 auf.

In der torreichsten Partie des Spieltags rangen die Hamburg Freezers die Straubing Tigers mit 6:4 (2:1,1:2,3:1) nieder. Vizemeister ERC Ingolstadt behauptete sich mit 4:2 (1:2,2:0,1:0) bei den Nürnberg Ice Tigers. Im sechsten Spiel unter dem neuen Trainer Kurt Kleinendorst gelang dem ERC der vierte Sieg - es war das vierte 4:2.

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