Nürnberg (dpa) - Titelfavorit EHC Red Bull München tut sich zum Beginn der neuen Spielzeit in der Deutschen Eishockey Liga noch schwer.

Zwar gewann das mit den Adler Mannheim bestbesetzte Team der Liga mit 4:3 (0:0, 2:2, 1:1) nach Penaltyschießen bei den Straubing Tigers auch das zweite Saisonspiel. Doch war für das Team von Trainer Don Jackson viel Arbeit dafür notwendig.

Nationalspieler Yasin Ehliz rettete die Gäste, die schon seit Monaten wieder trainieren, 55 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung, die torlos blieb. Ex-Nationalspieler Philip Gogulla verwandelte den entscheidenden Penalty. Schon beim ersten Saisonsieg am Sonntag im Derby gegen Augsburg hatte München Mühe.

Sieglos bleiben die Nürnberg Ice Tigers und die Krefeld Pinguine. Nürnberg mit dem neuen Trainer Frank Fischöder verlor 1:4 (0:1, 1:2, 0:1) gegen den ERC Ingolstadt. Am Samstag war die junge Nürnberger Mannschaft beim 1:5 in Mannheim chancenlos geblieben. "Ernüchternd, dass wir so in die Saison starten", klagte Nürnbergs Nationaltorhüter Niklas Treutle bei MagentaSport. "Wir müssen in allen Teilen besser werden." In der Nordgruppe verlor auch Krefeld das zweite Saisonspiel: 2:3 gegen die Iserlohn Roosters (1:1, 0:2, 1:0). Alle vier Teams gelten in der verkürzten Spielzeit als klare Außenseiter.

In der wegen der Corona-Krise mit dreimonatiger Verspätung gestarteten und auf 38 Spieltage verkürzten Saison wird nun über Heiligabend und den ersten Weihnachtstag pausiert. Am Samstag geht es in der in dieser Saison in zwei Gruppen unterteilten Liga mit Mannheim gegen Straubing weiter. Am Sonntag stehen drei Partien an.

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