Krefeld (dpa) - Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) schließt einen Neuling oder Seiteneinsteiger als kommenden Bundestrainer nahezu aus. Ex-Nationalspieler Christian Ehrhoff dürfte damit nicht Nachfolger von Marco Sturm werden.

"Wir hatten mit Marco großes Glück. Noch einmal auf das Glück zu setzen, ist nicht mein Naturell", sagte DEB-Chef Franz Reindl in Krefeld.

2015 hatte Reindl den deutschen NHL-Rekordspieler Sturm völlig überraschend zum Generalmanager des Nationalteams und Bundestrainer gemacht, obwohl Sturm keine Erfahrung als Trainer hatte. Der Plan ging auf, seitdem erlebte das deutsche Eishockey einen Aufschwung, drang in die erweiterte Weltspitze vor und holte im Februar sensationell Olympia-Silber. Nach dem Deutschland Cup am Wochenende in Krefeld wechselt Sturm nun aber als Assistenz-Coach zu den Los Angeles Kings in die nordamerikanische Profiliga NHL. Der DEB muss einen Nachfolger finden. Als Kandidat wurde auch Ehrhoff genannt.

Der langjährige NHL-Spieler hatte seine Karriere erst nach den Olympischen Winterspielen beendet, im Gegensatz zu Sturm damals aber keinen Trainerschein. Somit käme der 36-Jährige nur als Generalmanager infrage.

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