Bonn (dpa/tmn) - Sie haben noch angebrochene Tütchen mit gemahlenen oder gehackten Nüssen vom Vorjahr im Vorratsschrank? Die könnte man ja bei der Herbst- und Winterbäckerei mit unterbuttern, oder? Keine gute Idee: Kekse, Plätzchen oder Muffins könnte man sich damit vermasseln.

Solche angebrochenen Verpackungen sollten innerhalb von vier Wochen aufgebraucht werden, empfiehlt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Zerkleinerte Nüsse seien durch ihre vergrößerte Oberfläche besonders angreifbar und können durch Licht, Wärme und Sauerstoff schnell ranzig werden. Wenn Nüsse muffig riechen, sollten sie nach Angaben des BZfE entsorgt werden.

Die Ernährungsexperten raten zudem, gemahlene, gehobelte oder gehackte Nüsse grundsätzlich kühl, dunkel, trocken und gut verpackt zu lagern - also am besten immer im Kühlschrank und in fest verschließbaren Gefäßen.

Ob als Snack, Backzutat, Brotaufstrich oder Alternative zu tierischen Lebensmitteln - beim Konsum von Erdnüssen, Mandeln und Co. kommt ganz schön was zusammen. Laut Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) entsprach der Verbrauch von Nüssen 2019 rund fünf Kilogramm pro Person. Das seien 700 Gramm mehr als noch sieben Jahre zuvor.

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